Freitag, 22. Oktober 2010

Umweltschutz und industrielle Fertigung sind kein Widerspruch: Dr. Lutz Knopek zu Gast bei Novelis Göttingen

In der Öffentlichkeit wird immer wieder zurecht ein stärkeres Umweltbewusstsein der Wirtschaft eingefordert. Aus Sicht des FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Lutz Knopek hat die deutsche Industrie bereits ein sehr ausgeprägtes Umweltverständnis entwickelt, welches sich in der Umsetzung der weltweit stärksten Umweltstandards niederschlägt.

Knopek_Novelis_1Ein Bild von dieser erfreulichen Entwicklung konnte sich der Umweltpolitiker bei seinem Besuch im Göttinger Werk der Firma Novelis machen. Der Hersteller von Aluminium-Walzerzeugnissen produziert am Standort Göttingen unter anderem Verpackungen für Getränke und ist Zulieferer für die Automobil-, Bau sowie die chemische Industrie. Das Göttinger Werk sieht sich nach dem Krisenjahr 2009 auf einem guten wirtschaftlichen Weg. Novelis beschäftigt in Göttingen 850 Mitarbeiter. Das ehemalige Alcan-Werk ist heute ein Tochterunternehmen der Hindalco Industries Limited, Asiens größtem Produzent von Aluminium. Hindalco wiederum gehört zur indischen Aditya Birla Gruppe.

Bei einem Rundgang durch die Produktionsanlage machte Werksleiter Eric Tonkowski deutlich, dass sowohl Arbeitssicherheit als auch Ressourcenschonung und Umweltverträglichkeit bei Novelis einen hohen Stellenwert genießen. Der Göttinger Standort wurde für seine Konzepte in diesen Bereichen bereits mehrfach zertifiziert und ausgezeichnet.

Abschließend betonte Knopek die Bedeutsamkeit von Industrieunternehmen wie Novelis für den Standort Göttingen: „Aus der Wirtschaftskrise kommen wir in Deutschland auch deshalb so gut heraus, weil wir ein funktionierender Industriestandort sind. Das wollen wir auch bleiben. Novelis ist dafür ein gutes Beispiel. Mit seinem Technologie- und Innovationszentrum sowie seiner ressourcenschonende Produktion bleibt das Unternehmen innovativ und wettbewerbsfähig. Diese erfreuliche Entwicklung kommt dem Standort Göttingen und seinen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute.“

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentieren

Ihr Kommentar