Freitag, 6. Mai 2011

Sport verbindet: Lutz Knopek besucht Tischtennis-Gruppe der Göttinger Heinrich-Böll-Schule und begrüßt geplante Ausweitung von „Jugend trainiert für Paralympics“ in Niedersachsen

Im Jahr 2010 wurden sie Bundessieger und in diesem Jahr sind sie wieder für den Bundesentscheid bei „Jugend trainiert für Paralympics“ (JtfP) qualifiziert: Die Tischtennisspieler der Heinrich-Böll-Schule.

Dr. Lutz Knopek, Obmann der FDP-Fraktion im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, erfuhr im Zuge seiner Ausschusstätigkeit in Berlin von dem Projekt und wollte danach unbedingt mehr über „Jugend trainiert für Paralympics“ erfahren. Dieses konnte der Sportpolitiker gleich vor Ort tun, denn die Heinrich-Böll-Schule bietet nicht nur Tischtenniseinheiten für ihre Schülerinnen und Schüler an. Die von Konrektor Detlef Haschke betreute Gruppe nimmt auch an überregionalen Wettkämpfen teil gewann im letzten Jahr sogar den Landes- und Bundesentscheid von „Jugend trainiert für Paralympics.“

Bei seinem Besuch in der Böll-Schule am Stadtstieg hatte Knopek nach einem Gespräch mit Konrektor Haschke und Schulleiterin Claudia Gunkel-Mann die Möglichkeit, der Gruppe beim Training zuzusehen und selbst ein paar Ballwechsel mit den Schülerinnen und Schülern vorzunehmen. Anschließend führten die Gastgeber Knopek durch die Räumlichkeiten der Förderschule und erläuterten ihren pädagogischen Ansatz.

An der Tischtennis-Trainingseinheit nahmen rund 15 Schülerinnen und Schüler teil. Trotz unterschiedlichen Leistungsniveaus trainierten alle Schüler gemeinsam, phasenweise allerdings auch dem Leistungsstand entsprechend aufgeteilt und präsentierten dem Bundestagsabgeordneten aus Geismar ihr Können. Bei einigen Ballwechseln wurden dem FDP-Politiker sogleich seine sportlichen Grenzen in dieser Disziplin aufgezeigt. „Die Kleinen haben das ganz prima gemacht und spielen auf einem außergewöhnlichen Leistungsniveau“, so Knopek sichtlich angetan.

Unter der fachlichen Leitung von Konrektor Haschke lernen die Schülerinnen und Schüler die korrekten Grundfertigkeiten und entwickeln spielerisch ihr Sozialverhalten weiter. Erfolgreich sind die Tischtennisspieler der Böll-Schule obendrein.

Beim diesjährigen Landesfinale konnten sie sich gegen die Konkurrenz aus Hannover, Hildesheim, Osnabrück und Wolfsburg durchsetzen und qualifizierten sich damit erneut für das Bundesfinale. Dieses findet vom 07. bis 11. Juni 2011 in Potsdam statt.

„Das Projekt „Jugend trainiert für Paralympics“ wird von den Sportlerinnen und Sportlern, den Schulen, dem privaten Umfeld der Jugendlichen und bei Wettbewerben auch von den Zuschauern durchweg positiv angenommen und erfährt immer mehr Zuspruch. Daher freut es mich besonders, dass der Behindertensportverband Niedersachsen, das Kultusministerium und die Standorte der Landesschulbehörde planen, im kommenden Jahr zusätzlich zu den bestehenden Ausscheidungen im Rollstuhl-Basketball und im Tischtennis auch Finals im Schwimmen und der Leichtathletik auszurichten. Damit erreicht „Jugend trainiert für Paralympics“ immer größere Teile der Bevölkerung und trägt so dazu bei, die notwendige Integration von Menschen mit Behinderungen in die Mitte der Gesellschaft zu erhöhen. Es ist einfach nur beeindruckend, was diese jungen Menschen trotz ihrer Behinderungen zu leisten im Stande sind“, so der Obmann der Liberalen im Sportausschuss abschließend.

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