Donnerstag, 24. November 2011

Dr. Lutz Knopek: Sachbeschädigung und Gewalt gehören bekämpft, egal wie sie motiviert sind.

Mit Verwunderung hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Lutz Knopek die Äußerungen der Göttinger Ratsfraktion der Grünen zur Kenntnis genommen, die in einer Pressemitteilung einmal mehr nicht den Mut aufgebracht hat, auch politische motivierte Straftaten von Linksextremen zu verurteilen.

„Wie die Grünen fand auch ich es merkwürdig, dass Oberbürgermeister Wolfgang Meyer sich von links- und rechtsextremen „Ultras“ distanziert hat. Mir ist der Begriff lediglich aus der Fankultur im Sport ein Begriff und dort ist er politisch nicht eindeutig besetzt. Inhaltlich hat der Oberbürgermeister jedoch recht: Wir dürfen politisch motivierte Schmierereien nicht dulden oder relativieren, egal ob sie von Links- oder Rechtsaußen kommen“, so der FDP-Politiker. Er habe eine generelle Aversion gegen totalitäre Ideologien und könne neben der Sachbeschädigung an sich weder mit den dort veröffentlichten Bekundungen für den Kommunismus noch für den Nationalsozialismus etwas anfangen. „Beide Staatsformen sind menschenverachtend und unvereinbar mit der Demokratie“, so der Freidemokrat.

Er vor wenigen Tagen hatte es im Deutschen Bundestag eine Debatte zum Rechtsextremismus im Sport gegeben, in der sich Knopek als Obmann seiner Fraktion zu Wort meldete. „Ich habe in meiner Rede deutlich gemacht, dass ich im Sport wie auch in der Gesellschaft Probleme mit Rechtsextremismus sehe. Gleichzeitig dürfen jedoch auch vor anderen Formen des gewaltbereiten Extremismus, wie Linksextremismus und Islamismus die Augen nicht verschlossen werden. Diesen Grundsatz sollte sich auch Herr Becker von den Grünen zu Herzen nehmen. Die Ratsfraktion der Grünen muss sich langsam fragen lassen, ob sie nicht auf dem linken Auge einen Katarakt bekommt“, so Knopek abschließend.

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