Montag, 22. März 2010

Die Kurve bekommen. Südniedersachsen: Das FSJ im Sport ist gerettet

Extratip, 21. März 2010, S. 4
von Frank Beckenbach

Der Bestand des Freiwilligen Soziales Jahres (FSJ) im Sport stand auf der Kippe. Doch dank einer Initiative aus Südniedersachsen wendete sich nun alles zum Guten, die nächsten jungen Menschen können kommen. Die Zukunft des Freiwilligen Soziales Jahres (FSJ) im Sport ist gesichert, das haben die Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer (CDU) und Lutz Knopek (FDP) vermeldet.

Die Koalition in Berlin hat sich darauf geeinigt, das FSJ im Sport mit zusätzlichen fünf Millionen Euro im Jahr ab dem Jahr 2011 zu fördern. Auch die Finanzierung des Übergangszeitraumes bis Ende des Jahres ist gesichert. „Durch die gemeinsamen Anstrengungen der Regierungskoalition haben die Sportvereine Planungssicherheit. Das ist wichtig, da bereits im Sommer die nächsten Freiwilligen Ihren Dienst antreten. Gemeinsam mit dem Kollegen Fischer konnten wir die Leitungsebene des Ministeriums überzeugen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht“, erklärt der FDP-Obmann im Sportausschuss des Bundestages, Lutz Knopek. Das sahen auch die Familienministerin Kristina Schröder und der Parlamentarische Staatssekretär Hermann Kues nicht anders. „Das FSJ im Sport leistet bei Jugendlichen einen wichtigen Beitrag in ihrer persönlichen Entwicklung zu mehr Selbständigkeit, Selbstbewusstsein und Eigeninitiative und erleichtet besonders Jugendlichen mit einer schlechten Schulbildung einen Einstieg in das Berufsleben“, unterstreicht Knopek die Bedeutung des FSJ. Besonders freue ihn, dass die jetzt gefundene Lösung auf eine Göttinger Initiative zurückgehe. „Es war der Vorsitzende des ASC Göttingen, Jörg Schnitzerling, der bei der Politik ein Bewusstsein für die Probleme der Sportvereine geschaffen hat“, so Knopek.

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