Krebs/Leukämie

Volkskrankheit Krebs
In Deutschland leben rund fünf Millionen Menschen, die an Krebs erkrankt sind. In diesem Jahr werden zusätzlich ungefähr 450.000 Menschen die Diagnose Krebs gestellt bekommen. Die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) erwartet, dass Krebs schon bald die Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache Nummer 1 ablösen wird. Krebs ist demnach eine Volkskrankheit, auf die unser Gesundheitssystem adäquat vorbereitet sein muss.
In den letzten Jahren hat es enorme Fortschritte in der Krebsbehandlung gegeben. Allerdings gibt es eine kaum überschaubare Fülle unterschiedlicher Krebserkrankungen, welche – je nachdem wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist – ganz unterschiedliche Therapieansätze erfordern. Damit unvermeidbare Nebenwirkungen und die Erfolgsaussicht der jeweiligen Behandlung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, bedarf es individueller, maßgeschneiderter Therapiekonzepte. Viele Indikationen sind jedoch sehr klein, manchmal erkranken an ihnen nur wenige hundert oder tausend Patienten pro Jahr. Die Entwicklung und Vermarktung von wirksamen Arzneimitteln für diese Erkrankungen ist trotzdem sehr aufwendig und teuer. Nur wenn es optimale Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Anreize für Unternehmen gibt, sich in diesem Bereich zu engagieren, kann gewährleistet werden, dass alle Patienten die ihnen zustehende lebensverlängernde und schmerzmindernde Behandlung bekommen können.
Als Mitglied der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Onkologie und Hämatologie unterstützt Dr. Lutz Knopek den 2008 entwickelten Nationalen Krebsplan. Dieser setzt den Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Früherkennung und der onkologischen Versorgungsstrukturen sowie auf die Stärkung der Patientenorientierung. Für diese Ziele setzt sich Lutz Knopek als Abgeordneter im Deutschen Bundestag über die Pateigrenzen hinweg ein.





